Organische und funktionelle Erkrankungen
Wenn eine gesundheitliche Störung auftritt, verursacht sie in der Regel Beschwerden und Symptome wie Schmerzen, Schwindel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schlaflosigkeit usw. Nach verschiedenen Laboruntersuchungen und bildgebenden Verfahren wie Röntgen, MRT, Ultraschall etc. findet der Spezialist manchmal keine sichtbare Auffälligkeit und kann lediglich Medikamente zur Linderung der Symptome verschreiben. Aufgrund der fehlenden Testergebnisse wird häufig ein psychosomatisches oder emotionales Problem vermutet. Das kann zwar in manchen Fällen zutreffen, meistens handelt es sich jedoch um eine funktionelle oder energetische Blockade.
Die Integrative Medizin berücksichtigt das Konzept der „funktionellen Erkrankung oder Störung“, das bei einem sehr hohen Prozentsatz der Patienten vorliegt, die ihren Hausarzt oder Facharzt aufsuchen. Viele medizinische Tests decken Organfunktionsstörungen erst dann auf, wenn bereits morphologische und organische Veränderungen sichtbar sind. Es gibt jedoch eine – mitunter recht lange – Vorphase, in der die Organe zwar weiterhin funktionieren, aber nicht mehr optimal arbeiten und Beschwerden und Symptome verursachen. Beispielsweise müssen Leber und Nieren das Blut filtern und überschüssige Giftstoffe ausscheiden. Bei übermäßiger oder falscher Ernährung können jedoch zu viele Stoffwechselprodukte entstehen, die diese Organe überlasten, selbst wenn in den durchgeführten Tests noch keine organischen Veränderungen im Gewebe erkennbar sind. Die in der Funktionalen Medizin angewandten Diagnosemethoden sind sehr effektiv, um die Ursache dieser funktionellen Ungleichgewichte in diesem Stadium der Erkrankung zu finden und zu beheben.
Energie-Biokreisläufe
Heutzutage werden traditionelle östliche Heilmethoden wie die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Ayurveda aus Indien an Universitäten in verschiedenen Ländern studiert und in Kliniken angewendet, die Patienten je nach Bedarf mit diesen Spezialisierungen neben der konventionellen Medizin behandeln. Ein wesentlicher Unterschied zur westlichen Medizin besteht darin, dass diese Therapien ein ganzheitliches System energetischer Physiologie und Pathologie mit eigenen Syndromen und einer eigenen Terminologie (Yin, Yang, Kälte, Hitze, Mangel, Überschuss, die Fünf Elemente, Vata, Pitta, Kapha usw.) berücksichtigen. Sie gehen davon aus, dass die meisten Krankheiten auf Blockaden im Energiefluss zurückzuführen sind, entweder aufgrund eines Überschusses oder eines Mangels. Jedes der Hauptorgane des Körpers besitzt einen Kanal, durch den Qi (in der TCM als Chi bezeichnet) und Prana (im Ayurveda als Prana) fließen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die elektromagnetische Energie, die von allen Organen und Zellen des Körpers abgegeben wird. Dies sind die Meridiane der chinesischen Akupunktur und die Nadis der indischen Ayurveda-Medizin, die in den Hauptenergiezentren, den Chakren, zusammenlaufen. Schwingungstherapien wirken primär auf dieser Ebene und gleichen gestörte Energiekreisläufe aus. Es handelt sich nicht um chemische, sondern um biophysikalische Therapien
Das elektrodynamische Magnetfeld jedes Organs bildet die Grundlage lebenswichtiger Funktionen. Jede Störung dieser Felder durch toxische Abfallstoffe führt zu einer deutlichen Verringerung der Leistungsfähigkeit des betroffenen Organs. Ähnlich wie die Magnetresonanztomographie (MRT) die Gesetze der Resonanzphysik nutzt, um Bilder der Magnetfelder unserer Organe zu erzeugen, setzen regulierende Therapien verschiedene Methoden ein, um die Ursachen und Zusammenhänge von Funktionsstörungen aufzudecken. Funktionsdefizite oder -überschüsse der an den Symptomen des Patienten beteiligten Organe lassen sich mithilfe von auf physikalischen Gesetzen basierenden elektronischen Resonanzgeräten nachweisen.
Die NASA erforschte Akupunkturpunkte und entdeckte, dass jeder Punkt ein spezifisches mikromagnetisches Feld aussendet, welches ein bestimmtes Schwingungsmuster erzeugt. In unserem Zentrum verwenden wir keine Akupunkturnadeln mehr, sondern einen Infrarot-Softlaser, der die 49 Frequenzen aussendet, die in verschiedenen Körperregionen schwingen – Frequenzen, die von Paul Nogier und Jorge Carvajal entdeckt wurden.
Seit Jahren werden in mehreren Krankenhäusern in China und einigen im Westen chirurgische Eingriffe unter Akupunktur-Narkose durchgeführt, bei denen der Patient während der Operation bei Bewusstsein bleibt.
Funktionale Erkundung
Kinesiologie und vaskuläre autonome Signalübertragung (VAS)
In der integrativen Medizin gibt es verschiedene Methoden zur Funktionsanalyse der Organe und Energiebahnen des Körpers. Eine der am weitesten verbreiteten ist die Kinesiologie, die Muskeltests umfasst. Diese ermöglichen es Therapeuten, Informationen über den körperlichen und seelischen Zustand des Patienten zu gewinnen sowie die für seine Symptome verantwortlichen Organe und deren Ursachen zu identifizieren. Es handelt sich dabei nicht um eine medizinische oder nosologische Diagnose, und Krankheiten werden auch nicht benannt; dies ist Aufgabe der Medizin und der Ärzte. Die Kinesiologie dient auch dazu, Heilmittel zu finden, die auf der gleichen Schwingungsfrequenz wie die Erkrankung oder Störung des Patienten wirken. Es gibt verschiedene Schulen der Kinesiologie: die holistische Kinesiologie, die den Armreflex nutzt; die angewandte Kinesiologie, die das Muskelrad verwendet, bei dem jeder getestete Muskel einem Organ entspricht, das mit einem Akupunkturmeridian verbunden ist; und so weiter. Ein weiterer Ansatz ist der Selbsttest, der ausschließlich vom Therapeuten durchgeführt wird, der als Vermittler zwischen dem Patienten und den zu testenden Substanzen fungiert.
Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Messung des vaskulären autonomen Signals (VAS) am Radialispuls. Diese Methode wurde von Dr. Paul Nogier, dem Begründer der Aurikulomedizin, entwickelt. Dabei werden Gelatinefilter mit Substanzen oder farbigen Gelen nahe an die Körperoberfläche oder die Ohrmuschel gehalten, um die Veränderungen und Reaktionen des Pulses auf diese Reize zu beobachten. Die synergistische Therapie nutzt ebenfalls Pulse und das VAS in Kombination mit allen Filtern, Infrarotlaser und Viacolor, um einen Dialog mit dem Körper herzustellen. Diese Instrumente werden von vielen Ärzten und Therapeuten eingesetzt, um Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten zu gewinnen.
Bioelektronik
Derzeit gibt es auch Bioresonanz- und bioelektronische Geräte, die eine vollständige Untersuchung des funktionellen und energetischen Gesundheitszustands des Patienten ermöglichen, wie zum Beispiel die Voll-Elektroakupunktur-Geräte (EAV) Ondamed, Rayonex, Vegatest, Mora, Bicom, Esbia, Metatron Hunter und Quint System, die auch zur Korrektur funktioneller Ungleichgewichte eingesetzt werden
Irisdiagnostik
Die Irisdiagnostik ist eine Technik der Naturheilkunde und Integrativen Medizin, die die Strukturen und Muster der Iris untersucht und so Aufschluss über körperliche Schwächen gibt. Sie basiert auf dem Prinzip, dass die Iris – ähnlich wie die Ohrmuschel – eine Art Landkarte enthält, die alle Organe des Körpers repräsentiert. Mithilfe der Irisdiagnostik lassen sich zudem Toxinablagerungen im Gewebe erkennen und Entzündungsherde, Schwächen sowie erbliche oder erworbene Veranlagungen für zukünftige Erkrankungen identifizieren.
Die Kunst des Pulses
In der konventionellen westlichen Medizin dient die Pulsdiagnose der Erkennung potenzieller Herzerkrankungen, während sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und im Ayurveda zur Beurteilung des Funktionszustands der wichtigsten Organe eingesetzt wird. Es gibt einen Puls für Leber, Magen, Nieren, Blase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Herz, Gallenblase, Dickdarm, Dünndarm und Atmungssystem. Die Pulsdiagnose im Ayurveda ist komplexer als in der TCM, da sie eine Fülle von Informationen über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen liefert.
