Homöopathie

Homöopathie ist die Therapie des Ähnlichen, „Similia Similibus Curentur“. Diese Aussage des Hippokrates besagt, dass Krankheiten durch Substanzen geheilt werden können, die in unendlich kleinen Dosen bei gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufen können. Dies geschieht durch homöopathische Experimente, eine der Säulen der Homöopathie.

Die individuelle Patientenbehandlung ist ein weiteres zentrales Merkmal, da jeder Fall einzigartig ist und die Therapie anhand der persönlichen Symptome des Patienten ausgewählt wird, die dessen psychophysische Konstitution widerspiegeln. Jedes homöopathische Mittel besitzt seine eigene elektromagnetische Frequenz. Wenn diese mit der Schwingung der Erkrankung in Resonanz tritt, trägt sie effektiv zur Wiederherstellung der Gesundheit bei. Die Medizin basiert auf Verallgemeinerungen, und alles wurde durch Beobachtung nachgewiesen und getestet. Eine Krankheit ist eine Reihe von Phänomenen, die bei zahlreichen Individuen beobachtet werden, und wenn ein Medikament entdeckt wird, muss es bei einer statistisch signifikanten Anzahl von Menschen wirksam sein. Die homöopathische Therapie berücksichtigt neben Gemeinsamkeiten auch die Individualität – also die persönlichen Symptome des Patienten sowie seine körperlichen und emotionalen Reaktionen –, um im jeweiligen Fall das passende Mittel auszuwählen. Dies beinhaltet die Diagnose des homöopathischen Arzneimittels, das den Symptomen des Patienten am ähnlichsten ist.


Worin besteht der Unterschied zwischen einem Medikament und einem homöopathischen Arzneimittel?

Es bestehen wesentliche Unterschiede zwischen homöopathischen Mitteln und pharmazeutischen Arzneimitteln. Ein pharmazeutisches Arzneimittel wirkt aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung und der enthaltenen Wirkstoffe. Seine Moleküle binden an spezifische Zellrezeptoren und haben eine spezifische Wirkung auf den Körper: Bronchodilatation, gesteigerte Sekretion, Fiebersenkung, Schmerzlinderung usw. Es greift somit aktiv in die Körperfunktionen ein. Im Gegensatz dazu wirkt ein homöopathisches Mittel durch seine bloße Anwesenheit und löst eine Reaktion in den Regulationsmechanismen aus, um das allgemeine Gleichgewicht wiederherzustellen. Seine Wirkung ist zudem nicht dosisabhängig, denn selbst bei Einnahme der gesamten Flasche auf einmal wäre die Wirkung weder stärker noch würden toxische Nebenwirkungen auftreten, wie es bei pharmazeutischen Arzneimitteln der Fall ist

Welche Krankheiten können mit Homöopathie und Frequenz- oder Schwingungstherapien behandelt werden?

Homöopathie kann wirksam sein, sofern der Patient über ausreichende Abwehrkräfte (Immunsystem, humorale Abwehr, neurologisches System usw.) verfügt und einen durch das homöopathische Mittel hervorgerufenen Reiz benötigt. Sie kann jedoch weder einen dringenden chirurgischen Eingriff, beispielsweise bei akuter Blinddarmentzündung, ersetzen, noch ist sie in Fällen anwendbar, die eine intensive Notfall- oder Traumabehandlung erfordern. Es gibt Situationen, in denen Medikamente unerlässlich sind; in diesen Fällen kann die Homöopathie die Behandlung ergänzen und verstärken sowie Nebenwirkungen oder toxische Wirkungen reduzieren.

Wirkt Homöopathie durch den Placebo-Effekt?

Der Placebo-Effekt tritt bei allen Behandlungen auf, genau wie in der Schulmedizin und Pharmakologie. Seit den 1950er Jahren wurden unzählige strenge experimentelle Studien an Tieren und Pflanzen zur Wirksamkeit der Homöopathie und minimaler Dosen durchgeführt. Die Ergebnisse waren eindeutig: Meerschweinchen konnten toxische Substanzen, die ihnen zuvor verabreicht worden waren, nach der Gabe homöopathischer Verdünnungen derselben Substanzen eliminieren. Bei schweren Erkrankungen hingegen ist der Placebo-Effekt wirkungslos.

Inzwischen hat sich auch die Veterinärmedizin auf die Homöopathie spezialisiert und berichtet von hervorragenden Behandlungsergebnissen bei Tieren. Einige Tierärzte setzen zudem erfolgreich Bioresonanzgeräte ein. Auch bei Pflanzen wird Homöopathie zur Behandlung von Krankheiten und zur Förderung ihres Wachstums eingesetzt. Dies widerlegt die Annahme, dass homöopathische Mittel ausschließlich durch den Placebo-Effekt wirken

Die Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann (Messner 1755 – Paris 1843) entdeckt. Er führte erste Experimente an gesunden Probanden durch und beobachtete, dass die Mittel zwar bei Anwendung nach dem Ähnlichkeitsprinzip wirksam waren, aber toxische Nebenwirkungen hervorriefen. Daraufhin verabreichte er sie in kleinen Dosen und stellte fest, dass sie ihre Wirksamkeit beibehielten, während die Toxizität nachließ. So entwickelte er die Technik der Verdünnung und Potenzierung der Substanzen zur Herstellung homöopathischer Mittel.

Die infinitesimale Dosis

Homöopathische Mittel werden aus Substanzen pflanzlichen und mineralischen, teilweise auch tierischen Ursprungs gewonnen. Im Herstellungsprozess werden die Tinkturen nacheinander in verschiedenen Verdünnungsstufen – dezimal, zentesimal, Korsakow-verdünnt oder fünfzigtausendstel – verdünnt und gleichzeitig mehrfach geschüttelt, ein Vorgang, der als Potenzierung bekannt ist.

Niedrige Verdünnungen enthalten noch Spuren des Ausgangsstoffs, ab der 12. Verdünnung sind jedoch keine Moleküle mehr nachweisbar. Klinische Studien, In-vitro-Experimente sowie Tier- und Pflanzenuntersuchungen haben gezeigt, dass homöopathische Mittel auch in hohen Verdünnungen wirksam sind und in manchen Fällen einer Besserung eine Verschlimmerung der Symptome vorausgeht.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Homöopathie nicht chemisch wirkt wie Arzneimittel, die über einen Wirkstoffrezeptor an ein bestimmtes Gewebe im Körper andocken. Jedes Mittel schwingt mit einer spezifischen Frequenz, die dem Ausgangsstoff entspricht, und seine Wirkung ist physikalisch und wellenartig. Sie löst eine Reaktion der körpereigenen Regulationsmechanismen aus.

Homöopathische Experimente

Sie stellt eine weitere Säule der homöopathischen Therapie dar.
Die Homöopathische Arzneimittellehre (Materia Medica) enthält die Pathogenese aller in der klinischen Praxis verwendeten Mittel. Jedes Mittel wurde an Gruppen gesunder Probanden sowie an Placebo-Gruppen getestet und mehrmals täglich verabreicht. Dabei wurden Symptome hervorgerufen, die nach Absetzen des Mittels wieder verschwanden. Diese Symptome bilden die Pathogenese jedes in der Homöopathischen Arzneimittellehre enthaltenen Mittels und können ähnliche Symptome bei kranken Personen behandeln.

 

Im Jahr 2011 veröffentlichte die Schweizer Regierung den umfassendsten Bericht zur Homöopathie, der jemals von einer offiziellen Stelle erstellt wurde. Darin wurde festgestellt, dass sie wirksam, kostengünstig und sicher ist. Diese Studie wurde durchgeführt, da ein Großteil der Bevölkerung häufig homöopathische Behandlungen in Anspruch nahm. Dies veranlasste die Regierung, eine umfangreiche und langwierige Untersuchung inklusive Metaanalyse und epidemiologischer Nachbeobachtung in Auftrag zu geben. Anschließend befragte die Regierung die Bürger in einer Volksabstimmung über die Integration der Homöopathie in das Schweizer Gesundheitssystem. Das Ergebnis war ein überwältigendes „Ja“